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Komatrinken

Im Kampf gegen das "Komatrinken" von Jugendlichen sind im Rahmen der österreichweiten Kampagne "Nachdenken statt Nachschenken" zahlreiche Initiativen gestartet. So kürt Salzburg Gastronomiebetriebe, die besonders auf Jugendschutz achten, beim "Mystery Shopping" überprüfen minderjährige Testkäufer Händler und Tankstellen und unter dem Titel "Ich will hier RAUSch!" gibt es Workshops für Jugendliche.

 

Unter dem Titel "Ich will hier RAUSch!" werden Workshops mit Jugendlichen an Schulen durchgeführt, bei Partys, Gemeindefesten und Berufsinformationsmessen Infoprojekte initiiert. In den Nachtlokalen werden weiters kreditkartengroße "Night-Guides" an Jugendliche verteilt, in denen diese zu langsamem Trinken und zur gegenseitigen Unterstützung im Freundeskreis aufgefordert werden.

Ein Grund für die Maßnahmen: Allein in Salzburg wurden zwischen Jänner und Mai 127 Jugendliche mit Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert, so Christoph Hörhan, Chef des Fonds Gesundes Österreich, der die Aktion unterstützt.


Salzburg kürt in der Diskussion um das "Komatrinken" von Jugendlichen die Gastrobetriebe zu "LokalHelden", die besonders auf Jugendschutz achten. Als "LokalHeld" müssen sich die Wirte, die sich für preiswürdig halten, selbst bewerben. Verpflichtend vorgeschrieben sind Alterskontrollen, Werbung für zumindest ein anti-alkoholisches Getränk und das Verbot von Happy Hours im Lokal. Jugendliche können dann unter www.akzente.net/lokalhelden für ihren Liebling stimmen. Den Gewinnern der von der Wirtschaftskammer unterstützten Aktion winken freie Werbeschaltungen in den lokalen Medien.


Zum aktiven Jugendschutz soll auch der Handel animiert werden. Dazu gibt es bis einschließlich November unter dem Titel "Mystery Shopping" versuchte Alkoholkäufe Minderjähriger, um zu überprüfen, ob die Händler und Tankstellen die Jugendschutzgesetze einhalten. Bei bisher 25 erfolgten Kontrollen seien lediglich vier Verkäufer bereit gewesen, an die jugendlichen Tester Alkohol zu verkaufen, freute sich Nicole Rögl, beim landeseigenen Jugendprojekt Akzente für die Suchtprävention zuständig.

Quelle: apa/zarz

 



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